CFS
Antwerpenstraße, Hamburg
Neubau von 2 Hallen / Infrastruktur
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Auftraggeber:
Eurocargo CFS GmbH,
Mitglied der EUROGATE-Gruppe
Bauvolumen: ca. 7,5 Mio. €
Leistungsumfang:
Hallen:
HOAI § 15 + 73, Lph 3 – 7 für funktionale
Leistungsvergabe
HOAI § 15 + 73, Lph 8
Infrastruktur:
HOAI § 55 + 73, Lph 3 – 8
HOAI § 57 örtliche Bauüberwachung
Zeitraum: 2006 bis 2007
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Die EUROCARGO Container Freight Station and Warehouse
GmbH plant im Bereich der Antwerpenstraße in Hamburg-Waltershof
auf einer ca. 54.000 m² großen Brachfläche einen
Terminal mit ca. 30.000 m² Betriebsfläche, ca. 15.000
m² Hallenfläche und ca. 5.000 m² Grünfläche
ab Sommer 2007 zu betreiben. Auf dem Gelände werden von EUROCARGO
zukünftig Packdienstleistungen verschiedener Art sowie Waren-/Güterumschlag
im Import- und Export-Geschäft durchgeführt.
Die Fläche befindet sich im Bereich Hamburg-Waltershof und
liegt aufgrund ihrer Nähe zum EUROGATE-Terminal sowie zur Anbindung
an die BAB A7, Abfahrt HH-Waltershof, sehr verkehrsgünstig.
Es entstehen zwei Hallen in Nord-Süd-Ausrichtung, wobei Halle
1 erhöht zum Betriebsgelände liegt und an den Längsseiten
Rampen erhält. Hierbei wird die östliche Rampe als reine
LKW-Rampe mit einer Höhe von 1,20 m ausgebildet, während
die westliche Rampe mit einer Höhe von 1,10 m eine kombinierte
LKW-/Gleisrampe ist. Halle 2 wird durch eine überdachte LKW-Durchfahrt
in die Hallenabschnitte 2a und 2b aufgeteilt.
Die Hallen werden als Blocklagerhallen genutzt und besitzen eine
lichte Höhe von 7,0 m. Aufgrund der Baugrundsituation wird
Halle 1 komplett tiefgegründet (Hallenkonstruktion und Hallensohle),
während bei Halle 2 nur die Hallenkonstruktion tiefgegründet
ist. Setzungsunterschiede zur flachgegründeten Hallensohle
werden in einem definierten Übergangsbereich (Pflasterstreifen)
aufgenommen.
Die Betriebsflächen sind unterteilt in Fahrflächen, Handlingflächen
und Lagerflächen und werden generell in Asphaltbauweise hergestellt.
Sie erhalten i. d. R. ein Gefälle von 1,0 %. Im Bereich der
LKW-Rampen wird ein Gefälle von 2,0 % angeordnet. Im nordwestlichen
Bereich sind eine Tankstelle, ein Wartungsplatz sowie eine Gefahrgutfläche
geplant.
Das Terminal erhält einen Gleisanschluss aus dem Waltershofer
Bahnhof der Hafenbahn. Das Gleis wird im Bereich der Betriebsflächen
überfahrbar als Rillenschienengleis ausgebildet und in die
Flächenbefestigung integriert.
Durch die Sellhorn Ingenieurgesellschaft wurde neben dem Entwurf
eine Funktionalausschreibung für die Hallen erstellt und der
Vergabeprozess an einen Generalunternehmer begleitet. Im Bereich
Infrastruktur erfolgte die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung
sowie der gesamte Ausschreibungs- und Vergabeprozess für alle
Leitungsarten sowie der Flächenbefestigung. Gegenstand ist
auch die Durchdringung der bestehenden Hochwasserschutzwand des
Polders Dradenau mit Auslaufbauwerk in den Köhlfleet. Die örtliche
Bauüberwachung und die Bauoberleitung für die Infrastruktur
sowie die Bau- und Objektüberwachung für die Hallen erfolgt
ebenfalls durch Sellhorn.
Mit der Ausführung wurde im Januar 2007 begonnen. Die Inbetriebnahme
der gesamten Anlage ist für August 2007 vorgesehen.
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