Container-Terminal
Burchardkai (CTB), TRMG-Blocklager
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| Umbau der vorhandenen Stapelfläche
zu den TRMG Blöcken 6-13 |
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Auftraggeber:
HHLA Container-Terminal Burchardkai GmbH Bauvolumen:
11 Mio. € (anteilig, ohne Kräne) Leistungsumfang:
Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausschreibungsplanung sowie Vorbereitung
der Vergabe
(Lph 3-6 gem. HOAI) Zeitraum:
seit 2005
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Der Containerterminal Burchardkai (CTB) ist mit einem
jährlichen Umschlag von ca. 2,6 Mio. TEU (2005) der z. Zt. größte
Containerterminal im Hamburger Hafen. Auf Grund der prognostizierten Zuwachsraten
im Containerumschlag und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Notwendigkeit
zur Steigerung der Lagerkapazität ist ein Um- und Ausbau des CTB
dringend erforderlich. Hierzu wurde bereits 2006 mit dem Umbau der Liegeplätze
3 und 4 des Burchardkais zu einem weiteren leistungsfähigen Liegeplatz
für Großcontainerschiffe der 4. und 5. Generation begonnen.
Um den erhöhten Umschlagkapazitäten Rechnung zu tragen, soll
die existierende Nutzung des Stapellagers umgestellt werden. Der derzeitige
Containereinstau durch Van-Carrier (VC) erfolgt künftig über
schienengebundene Portalkrane (Triple Rail Mounted Gantry-Cranes) in Verbindung
mit VC an der wasserseitigen sowie Chassis, LKW und VC an der landseitigen
Übergabe.
Im Rahmen einer 1. Ausbaustufe wird das bestehende Containerlager auf
einer Fläche von rd. 12,8 ha auf das neue TRMG-Konzept umgerüstet.
Hierzu wurden unter anderem Planungsleistungen für die Errichtung
der flachgegründeten Kranbahnen, der die differenzierten Anforderungen
berücksichtigenden Oberflächenbefestigung inkl. Oberflächenentwässerung
sowie eines Kabelleerrohrsystems zu Versorgung des vollautomatischen Blocklagers
erbracht. Der Umbau erfolgt im laufenden Betrieb des Containerterminals.
Hierzu wurde im Rahmen einer vorgezogenen Infrastrukturmaßnahme
zusätzlich ein Kabelleerrohrsystem von rd. 2,5 km Länge zur
Versorgung der neuen sowie bestehenden Lager- und Umschlagflächen
geplant. Alle sich hieraus ergebenden Randbedingungen wurden differenziert
in einer Bauablaufplanung berücksichtigt.
Von Sellhorn wurden die Befestigung sämtlicher Betriebsflächen
sowie die Ver- und Entsorgungsleitungen geplant. Dabei handelte es sich
um folgende Hauptkomponenten:
- Grundstücksentwässerung: Regenwasserleitungen, getrennte
Entwässerungseinrichtungen für Gefahrgut- und Standardcontainerlager
- Trink- und Löschwasserversorgung
- Kabelleerrohrsystem: Leerrohrtrassen für Mittel– und Niederspannung
sowie Datenkommunikation
- Oberflächenbefestigung: hochstandfeste Asphaltdeckschichten mit
Sonderbindemittel, halbstarre Beläge und Asphaltbeton auf Tragschichten
aus Müllverbrennungsschlacke
- Markierung und Beschilderung der Betriebswege und Übergabeflächen
- Auflagerbalken für Gefahrgutcontainer, Winkelstützwände
zur Lastabtragung aus den Kranbahnbalken.
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