CTH-Flächenerstellung Bereich Halle 1 und 2, Hamburg
 |
 |
|
|
Auftraggeber:
Container Terminal Hamburg GmbH,
Mitglied der EUROGATE-Gruppe
Bauvolumen: ca. 2,9 Mio. €
Leistungsumfang:
Flächenerstellung, ca. 75.000 m²
HOAI § 55, Lph 1 – 9
HOAI § 57 örtliche Bauüberwachung
Konzeptplanung, ca. 390.000 m²
HOAI § 55, Lph 1 – 3
Zeitraum: 2006 bis 2007
Zusammenarbeit:
ICB Hamburg GmbH (örtl. Bauüberwachung) |
|
Die EUROGATE Container Terminal Hamburg GmbH betreibt
am Container Terminal Hamburg 7 Schiffsliegeplätze mit Containerbrücken.
Zur Erweiterung der Lagerkapazitäten werden die Containerstellflächen
umstrukturiert und neu geordnet.
Im südlichen Bereich des Geländes wurden
zwei parallel zur Zellmannstraße angeordnete Hallen (Hallen
1 und 2 Eurocargo) abgerissen. Die Flächenbefestigung im Bereich
der Hallen sowie im Bereich der nördlichen und östlichen
Vorfläche wird aufgenommen und durch eine neue Flächenbefestigung
ersetzt. Die Containerlagerflächen sind in Blöcken angeordnet,
zwischen den Blöcken sind Fahrstraßen für die Portalhubwagen
(Van Carrier) vorhanden. Nach Abschluss der Baumaßnahme wird
die Fläche als Containerstellfläche und Betriebsstraße
genutzt und in den Port Security Bereich des Terminals integriert.
Das vorhandene Gelände liegt bei einer Höhe
von ca. NN +5,30 m im Bereich der Zellmannstraße. Im nördlichen
Bereich wird an Deckenhöhen von ca. NN +6,06 m bis NN +6,33
m angeschlossen.
Aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen zwischen Bestand und
geplanter Flächenbefestigung wird im Bereich der Fahrstraße
eine örtliche Anrampung zum Ausgleich der Geländehöhen
erfolgen.
Zur Stromversorgung ist ein schachbrettartiges
Kabelleerrohrsystem mit Anschluss an eine auf dem Gelände angeordnete
Unterstation geplant. An das Kabelleerrohrsystem werden zwei Lichtmaste
zur Ausleuchtung der Flächen angeschlossen.
Die Löschwasserversorgung der Betriebsfläche
erfolgt über ein Löschwassernetz mit Unterflurhydranten,
welche in Abständen von ca. 50 m angeordnet sind. Die Einspeisung
des Löschwassernetzes erfolgt über die am Liegeplatz 1
installierte Löschwasserpumpe.
Die Betriebsflächen werden generell in Asphaltbauweise
hergestellt. Sie erhalten i. d. R. ein Gefälle von 1,0 %, wobei
die Tief- und Hochpunkte parallel zur Kaikante in Ost-West-Richtung
verlaufen.
Mit den Arbeiten wurde im Herbst 2006 begonnen,
die Fertigstellung erfolgte im Juni 2007.
Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft erbringt für
die beplante Fläche von ca. 75.000 m² die komplette Leistung
von der Grundlagenermittlung bis zur Baubegleitung. Darüber
hinaus wurde für die sich nach Westen anschließende Fläche
des ehemaligen Griesenwerder Hafens mit rund 390.000 m² eine
Konzeptplanung erarbeitet, in welcher das Entwässerungs- und
Deckenhöhensystem weitergeführt wird.
|