CTH-Flächenerstellung Bereich Halle 1 und 2, Hamburg
Die EUROGATE Container Terminal Hamburg GmbH betreibt am Container Terminal Hamburg 7 Schiffsliegeplätze mit Containerbrücken. Zur Erweiterung der Lagerkapazitäten werden die Containerstellflächen umstrukturiert und neu geordnet. Im südlichen Bereich des Geländes wurden zwei parallel zur Zellmannstraße angeordnete Hallen (Hallen 1 und 2 Eurocargo) abgerissen. Die Flächenbefestigung im Bereich der Hallen sowie im Bereich der nördlichen und östlichen Vorfläche wird aufgenommen und durch eine neue Flächenbefestigung ersetzt. Die Containerlagerflächen sind in Blöcken angeordnet, zwischen den Blöcken sind Fahrstraßen für die Portalhubwagen (Van Carrier) vorhanden. Nach Abschluss der Baumaßnahme wird die Fläche als Containerstellfläche und Betriebsstraße genutzt und in den Port Security Bereich des Terminals integriert. Das vorhandene Gelände liegt bei einer Höhe
von ca. NN +5,30 m im Bereich der Zellmannstraße. Im nördlichen
Bereich wird an Deckenhöhen von ca. NN +6,06 m bis NN +6,33 m angeschlossen. Zur Stromversorgung ist ein schachbrettartiges Kabelleerrohrsystem mit Anschluss an eine auf dem Gelände angeordnete Unterstation geplant. An das Kabelleerrohrsystem werden zwei Lichtmaste zur Ausleuchtung der Flächen angeschlossen. Die Löschwasserversorgung der Betriebsfläche erfolgt über ein Löschwassernetz mit Unterflurhydranten, welche in Abständen von ca. 50 m angeordnet sind. Die Einspeisung des Löschwassernetzes erfolgt über die am Liegeplatz 1 installierte Löschwasserpumpe. Die Betriebsflächen werden generell in Asphaltbauweise hergestellt. Sie erhalten i. d. R. ein Gefälle von 1,0 %, wobei die Tief- und Hochpunkte parallel zur Kaikante in Ost-West-Richtung verlaufen. Mit den Arbeiten wurde im Herbst 2006 begonnen, die Fertigstellung erfolgte im Juni 2007. Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft erbringt für
die beplante Fläche von ca. 75.000 m² die komplette Leistung
von der Grundlagenermittlung bis zur Baubegleitung. Darüber hinaus
wurde für die sich nach Westen anschließende Fläche des
ehemaligen Griesenwerder Hafens mit rund 390.000 m² eine Konzeptplanung
erarbeitet, in welcher das Entwässerungs- und Deckenhöhensystem
weitergeführt wird.
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