HafenCity
Hamburg
Bewertung von Konzepten und grundstücksbedingten Kosten
Planungen für Kaimauern und Freiplätze
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| HafenCity Hamburg westlicher Teil |
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Auftraggeber:
HafenCity Hamburg GmbH Bauvolumen:
ca. 150 Mio. € Leistungsumfang:
Überprüfung und Bewertung von grundstücksbedingten
Mehrkosten für Baumaßnahmen der Investoren
Zeitraum:
2002 bis 2007
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Auf einer Fläche von 155 ha entsteht ein neues städtisches
Quartier mit einer gemischten Nutzung aus Wohnen, Gewerbe, Freizeit, Einzelhandel
und Kultur. Nach dem im Februar 2000 vom Senat beschlossenen Masterplan
werden hier insgesamt 1,6 Millionen m² BGF gebaut. Damit sollen 5.500
Wohnungen für 12.000 Einwohner, Dienstleistungsflächen für
mehr als 20.000 Arbeitsplätze sowie Gastronomie, Einzelhandel, Freizeiteinrichtungen,
Parks und Freiflächen entstehen.
Was dieses Vorhaben weltweit von ähnlichen Städtebau-Projekten
unterscheidet, ist vor allem die Lage: Die HafenCity ist zu Fuß
in wenigen Minuten vom Hamburger Rathaus und vom Hauptbahnhof aus zu erreichen.
Sie schließt sich unmittelbar an die heutige Innenstadt an und wird
diese um rund 40 Prozent erweitern.
Der besondere Reiz der HafenCity entsteht auch dadurch, dass für
die neue Bebauung "Warften" errichtet werden, die der Beeinflussung
durch die Tide der Elbe ausgesetzt sind. Es können reizvolle Kaipromenadenzonen
entstehen, so dass der maritime und hafentypische Bezug erhalten bleibt.
Im Vorwege der Vertragsabschlüsse zwischen der stadteigenen HafenCity
Hamburg GmbH und den Investoren wurden von der Sellhorn Ingenieurgesellschaft
zusätzliche Aufwendungen der Investoren überprüft und Alternativplanungen
durchgeführt.
Die Bewertungen beziehen sich vorzugsweise auf Baugruben an der tidebeeinflussten
Elbe einschließlich Wasserhaltung und Überflutungskonzept,
zusätzliche Erfordernisse für den Hochwasserschutz sowie Gründungen
und Tragwerke mit überkragenden Bauweisen.
Darüber hinaus wurden von der Sellhorn Ingenieurgesellschaft Konzepte
entwickelt mit Randbedingungen aus den vielfältigen Infrastrukturmaßnahmen
geprüft, wie z. B.
- U-Bahn U4: Erschütterungen, Pfahlabsetztiefen
- Kaimauern: Einfluss der Gründungselemente, Wasserdichtigkeit,
Nachrechnungen und Bauwerksprüfungen
- Hochwassersichere Erschließungsstrasse: Verbaumaßnahmen,
Erosionsschutz, Kampfmittelsondierung
- Freiraumplätze Kaiserkai.
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