Neubau
der Hochwasserschutzwand St. Pauli Landungsbrücken Mitte
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| Landungsbrückengebäude
mit neuer HWS-Anlage |
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Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung
und Umwelt, Amt für Bau und Betrieb, Abt. Hochwasserschutz
Bauvolumen: ca. 13,2
Mio. €
Leistungsumfang:
Gesamtplanung inkl. Bauwerksprüfungen
Stand (März 2005): Lph 1, 2 §55 HOAI
in Bearbeitung: Lph 3, 4 §55 HOAI
Zeitraum: Okt 2001 bis vorauss. Mitte 2006
Zusammenarbeit:
Architekturbüro Dipl.-Ing. Lehmann
Maierform Maritime Technology GmbH
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Die geplante Baumaßnahme ist Bestandteil des
Bauprogramms Hochwasserschutz der Freien und Hansestadt Hamburg. Dieses
sieht vor, die Hochwasserschutzanlagen bis 2009 an die aktuellen Bemessungswasserstände
anzupassen.
Im Bereich des unter Denkmalschutz stehenden fast 100 Jahre alten Landungsbrückengebäudes
soll auf ca. 230 m Länge wasserseitig der vorhandenen Spundwand
und der abzubrechenden Vorsetze eine kombinierte Rohrpfahlwand eingebracht
werden. Ein Pfahlkopfbalken mit Promenadenplatte in Stahlbetonbauweise
bildet den Übergang zur Gebäudefassade, die hinsichtlich der
Stadtgestaltung für Hamburg eine herausragende Bedeutung darstellt.
Die Tuffsteinfassade wird auf 2,35 m Höhe in die Hochwasserschutzwand
integriert. Von Sellhorn durchgeführte Bauwerksprüfungen und
statische Nachweise zeigten, dass auf der Innenseite der Gebäudewand
eine Stahlbetonwand notwendig wird.
Unter Berücksichtigung der geforderten Freibordhöhe von 0,30
m ergibt sich nach den aktuellen Richtlinien eine Bauhöhe der Wand
von NN +7,60 m. Bei der Bemessung wird eine Reserve für eine spätere
Erhöhung um 0,80 m angesetzt.
Im Zuge des Neubaus der HWS-Wand werden die 4 Brücken zu den vorgelagerten
Pontons gekürzt. Der Neubau schließt im Osten bei Deich-km
41,468 (Uhrturm) an die Promenade der HWS-Anlage Landungsbrücken
Ost und bei Deich-km 41,698 (Alter Elbtunnel) an die Promenade Landungsbrücken
West an.
Von Sellhorn durchgeführte oder ausgewertete Bauwerksprüfungen
zeigten, dass Ertüchtigungsvarianten und Varianten, die einen höheren
Mitverwendungsanteil aufweisen, aus konstruktiven und/oder wirtschaftlichen
Gründen nicht in Betracht kommen.
Die aufgezeigte Lösung stellt das Ergebnis umfangreicher Abstimmungen
der unterschiedlichen Anforderungen des Hochwasserschutzes, der Zugangsmöglichkeiten
für die Pontons, der Stadtgestaltung, des Denkmalschutzes und der
Betreiber des Landungsbrückengebäudes sowie der Barkassenbetriebe
dar.
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