Neubau der Hochwasserschutzwand Müggenburger Hauptdeich
Nach einem Beschluss des Senats der Freien und Hansestadt
Hamburg vom April 1995 werden innerhalb eines Zeitraumes von rd. 15 Jahren
die Hochwasserschutzanlagen Hamburgs an die aktuellen Bemessungswasserstände
angepasst. Unter Berücksichtigung der geforderten Freibordhöhen von 0,30 m bzw. 0,50 m ergibt sich nach den neuen Richtlinien eine Bauhöhe der Wand von NN +7,70 m (im Westen) bis NN +7,90 m (im Osten). Bei der Bemessung der neuen HWS-Wand wird eine Reserve für eine spätere Erhöhung des Bemessungswasserstands um weitere 0,80 m berücksichtigt. Im Zuge des Neubaus der HWS-Wand werden sämtliche vorhandenen Leitungskreuzungen der Versorgungsträger durch neue, wasserdichte Kreuzungspunkte mit erprobten Dichtungssystemen ersetzt. Die Ausbaustrecke schließt im Westen bei Deich-km
3,552 an eine Wand an, die in einem nachfolgenden Bauabschnitt ebenfalls
an die heute gültigen Bemessungsansätze angepasst wird (mit
der Planung ist gleichermaßen Sellhorn beauftragt). Im Osten endet
die Ausbaustrecke im auf Sollhöhe hochgelegten Einmündungsbereich
der Peutestraße in den Müggenburger Hauptdeich. Östlich
davon schließt sich der bereits erhöhte Obergeorgswerder Hauptdeich
an. |
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