Fähr-
und Kreuzfahrtterminal, Hamburg-Altona
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| Kreuzfahrtterminal am Elbufer |
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Auftraggeber:
DFDS Seaways Hamburg/Kopenhagen
Bauvolumen:
ca. 50 Mio. DM
Leistungsumfang:
Architektenwettbewerb, Objektplanung Lph 1- 9 (§15 HOAI),
Tragwerksplanung Lph 1-6 (§64 HOAI), Techn. Ausrüstung
Lph 1-9 (§73 HOAI), Projektsteuerung
Zeitraum:
1987 - 1992
Zusammenarbeit:
Architekten me di um, Hamburg
Alsop & Lyall, London |
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Das am ehemaligen Fischereihafen in Altona errichtete
Kreuzfahrtterminal mit seiner mehr durch High-tech als durch Hafenromantik
inspirierten Architektur leistet einen wesentlichen Beitrag zu dem
für Hamburg wichtigen Thema "Bauen am Wasser".
Das Gebäude ist ca. 200 m lang. Die Bruttogeschossfläche beträgt
ca. 14.000 m², der umbaute Raum ca. 55.000 m³.
Das Büro- und Abfertigungsgebäude ist 4- bis 6-geschossig und
gliedert sich in 32 Achsen mit markanten Doppelstützen. Über
die gesamte Länge des 5. OG verläuft eine Galerie als 6. OG
mit einem Dachoberlicht, das nachts blau beleuchtet ist.
In den Eingangsbereichen bestimmt Granit den Charakter. Selbst die Eingangstüren
sind mit dünnen Granitplatten belegt. Der Beton in den Treppenhäusern
wurde sichtbar gelassen und von Künstlern farbig behandelt, um derart
zu zeigen, wie edel auch roher Beton aussehen kann.
Im Untergeschoss befinden sich auf der gesamten Länge des Gebäudes
offene und überbaute sturmflutsichere Tiefgaragen. Die Kellersohle
und -wände sind in Ortbetonweise als Weiße Wanne hergestellt.
Die Auftriebssicherheit wird durch eine Pfahlgründung aus Verdrängungsbohrpfählen
gewährleistet.
Die Räume mit Südlage und Elbblick sind mit einer Sonnenschutzverglasung
ausgestattet. Zusätzlich sind äußere bewegliche Sonnenblenden
angebracht. Die Büros in Nordlage sind mit einer Isolierverglasung
ausgerüstet. Als Mieterwunsch wurden für die sommerliche Kühlung
und winterliche Heizung zusätzliche Klimatruhen installiert.
Die Fassaden und die Dacheindeckung bestehen aus Aluminiumprofilen mit
einer z. T. eingefärbten Isolierverglasung.
Das Fähr- und Kreuzfahrtterminal wurde durch den Architekten- und
Ingenieur-Verein Hamburg E.V. als Bauwerk des Jahres 1992 ausgezeichnet.
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