Küstenschutz,
Sri Lanka
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| Küstenwellenbrecher mit Strandauffüllung |
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Auftraggeber:
Ministry of Fisheries and Ocean Resources -
Sri Lanka
Bauvolumen:
ca. 40 Mio. US$
Leistungsumfang:
Konzeptplanung, technische Detailplanung, Ausschreibung, Vergabe,
Bauüberwachung
Zeitraum:
April 2001 bis Juli 2005
Zusammenarbeit:
mit NIRAS Portconsult a/s Dänemark
sowie Lanka Hydraulic Institute Sri Lanka
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Sri Lanka (ehemals Ceylon) verfügt über
eine insgesamt ca. 1700 km lange Küste im Indischen Ozean. Besonders
die Südwest- und Westküste sind durch Küstenerosion
bedroht. Ca. 50% des gesamten Küstenabschnittes ist durch einen
jährlichen Rückgang von 0,3 bis 1,0 m betroffen. Es gibt
jedoch auch Küstenabschnitte, die jährlich um bis zu 30 m
rückschreiten. In den stark bevölkerten Küstenstreifen
werden dadurch in jedem Jahr Häuser, Straßen und andere
Infrastruktureinrichtungen zerstört.
Ökonomische Aktivitäten wie Strandfischerei und Tourismus, die einen
breiten und guten Strand voraussetzen, sind durch Küstenerosion beeinträchtigt.
Im Rahmen eines von der Asian Development Bank (ADB) finanzierten Coastal
Resources Management Projects werden umfangreiche Mittel bereitgestellt,
um Stabilisierungs-maßnahmen an 7 besonders gefährdeten Küstenabschnitten
zu planen und durchzuführen. Dadurch soll ein insgesamt ca. 250
km langer Küstenabschnitt stabilisiert werden. Die Planungen sind
Ende 2002 abgeschlossen worden, 2 von 3 größeren Bauverträgen
sind bereits Anfang 2003 vergeben worden und die Arbeiten in 4 Küstenabschnitten
haben im April 2003 begonnen.
Die Stabilisierungskonzepte umfassen Bauwerke wie Deckwerke, Buhnen und
Küstenwellenbrecher zur Bildung künstlicher Küstenfestpunkte.
Weiterhin wird Sand in tieferem Wasser vor der Küste gebaggert und
zwischen diese Festpunkte gepumpt, dadurch werden stabile Strandabschnitte
geschaffen. Ebenfalls werden Strandvorspülungen (ohne Rückhalte-Bauwerke)
zum ersten Mal in Sri Lanka in großem Umfang (ca. 2,5 Mio. m3 )
durchgeführt.
Der gesamte Ausschreibungsprozess einschließlich Pre-qualification
wurde nach dem von der ADB vorgeschriebenen Verfahren durchgeführt.
Der Bauvertrag basiert auf FIDIC-Dokumenten.
Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft ist in diesem Projekt für die
Entwicklung konzeptioneller Stabilisierungsmaßnahmen zuständig
und stellt den Projektleiter. In Zusammenarbeit mit dem das Projekt führenden
dänischen Ingenieurbüro NIRAS Portconsult a/s ist das Vergabeverfahren
durchgeführt worden. Die Bauüberwachung wird bis Mitte 2005
von einem dänischen Ingenieur durchgeführt, die Projektverantwortung
liegt weiterhin beim Sellhorn-Projektleiter.
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