BAB
A 24, Lärmschutz AS Hamburg-Jenfeld
Lärmschutzwandbrücken und Lärmschutzwände
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Lärmschutzwandbrücke, Ansicht
anwohnerseitig
22 m Stützweite |
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Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Bau und Verkehr
Abt. Brücken- und Ingenieurbauwerke Bauvolumen:
ca. 3,5Mio. € Leistungsumfang:
Objekt- und Tragwerksplanung
(Lph 2, 3, 5, 6 § 55 HOAI sowie
Lph 2, 3 § 64 HOAI),
technische Gesamtprüfung der Ausführungsunterlagen
(Blauprüfung) Zeitraum:
2002 bis 2004 |
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Die Lärmschutz-Baumaßnahme an der Autobahn
A 24 im Bereich der Anschlussstelle Hamburg-Jenfeld wurde im Rahmen der
nachträglichen Lärmvorsorge durchgeführt.
Bei der Maßnahme handelt es sich um die Herstellung von aktiven
Lärmschutzanlagen und ergänzenden passiven Lärmschutz auf
der Nord- und Südseite der bestehenden Autobahn.
Im Rahmen der Maßnahme wurden auf der Nord- und
Südseite der A 24 Lärmschutzwände sowie zur Überbrückung
von Weg, Straße und Bach Lärmschutzwandbrücken als Tragkonstruktion
erforderlich.
Die Einpassung der Lärmschutzwandbrücken und
der Lärmschutzwände in das Umfeld wurde gestalterisch mittels
der geometrischen Vorgaben der vorhandenen Stahlbeton-bauwerke, den Übergangsbereichen,
der Gliederung und Rhythmisierung in den Wandabwicklungen sowie der Material-
und Farbwahl optimiert.
Als Tragelemente der Lärmschutzwandbrücken sind hochgesetzte
mehrfeldrige Stahlrahmenkonstruktionen aus runden Stahlhohlprofilen mit
auskragenden Riegel-verlängerungen konzipiert.
Die Lärmschutzelemente der Lärmschutzwand-brücken sind
an den hochgesetzten Riegeln angehängt und wurden im unteren Bereich
ein- bzw. beidseitig hochabsorbierend, im oberen Bereich transparent,
ausgebildet.
Aluminium-Kassetten bzw. Betonwandplatten mit Holzspanbetonvorsatzschalen
weisen eine vertikale Struktur auf und bilden die absorbierenden Elemente,
Acrylglas die transparenten Wandbereiche.
Die Fußpunktverankerung der Stiele erfolgte auf Betonsockeln, unter
denen jeweils ein Ortbeton-pfahl als Tiefgründung angeordnet ist.
Die Lärmschutzwand besteht aus Stahlpfosten mit dazwischen eingefügten
Stahlbetonplatten mit beidseitigem Holzspanbetonvorsatz. Im Kopfbereich
der Bohrpfähle werden die Pfosten in Köcher einbetoniert. Stahlbetonsockelplatten
werden als Auflager für die Wandplattenelemente genutzt.
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