Sanierung
des Kirchenschiffes Hauptkirche St. Michaelis
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Auftraggeber:
Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg Bauvolumen:
ca. 15 Mio. € Leistungsumfang:
Projektsteuerung
Kosten- und Terminkontrolle Zeitraum:
2005 bis 2010
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Für die bereits mehrmals zerstörte Hauptkirche
St. Michaelis müssen, nach Ihrem letzten Wiederaufbau im Jahre 1912,
umfangreiche generelle Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Bereits seit 1983 laufen fast kontinuierlich die Arbeiten am Hamburger
„Michel“. 1996 wurden die umfangreichen Turmsanierungsarbeiten
abgeschlossen, von 2006 bis 2007 wurde das Mauerwerk der Außenfassade
aufgearbeitet sowie die Krypta unterhalb des Kirchenschiffes renoviert.
Die bereits seit 2008 laufenden Sanierungsarbeiten im Inneren sowie am
Dach des Kirchenschiffes sind sehr aufwendig herzustellen und nur wenig
mit dem eigentlichen Betrieb der Kirche zu vereinbaren. Um die Arbeiten
möglichst schnell fertig zu stellen, wurde eine Bauzeit von insgesamt
nur zwei Jahren angesetzt.
In 2008 war noch ein nur wenig eingeschränkter Betrieb der Kirche
möglich, da sich zuerst auf das mit einer Staubschutzwand abgetrennte
nördliche Querschiff sowie die nördliche Dachhälfte, die
vom Dachstuhl bis zur Kupfereindeckung komplett zu erneuern war, konzentriert
wurde.
Nachdem
2009 der Kirchenbetrieb von Januar bis Oktober in die bereits fertiggestellte
Krypta des Gebäudes verlegt wurde, können nun die Sanierungen
des übrigen Kirchenschiffes ausgeführt werden. Zur Durchführung
wird hierzu ein den gesamte Innenraum ausfül-lendes Raumgerüst
aufgestellt. Besucher können in dieser Zeit die Arbeiten durch eine
zum Teil verglaste Staubschutzwand vom fertiggestellten und abgetrennten
nördlichen Querschiff aus verfolgen.
Die durchzuführenden Arbeiten umfassen im Einzelnen die Erneuerung
und Modernisierung der gesamten Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation,
worin unter anderem ein neues Beschallungs- und ein neues Beleuchtungskonzept
realisiert werden. Der Innenanstrich wird nach mehr als 40 Jahren erneuert.
Hierbei enthalten sind auch die Überarbeitung der aufwendigen Stuckverziehrungen
und deren teilweise Vergoldung. Das Kirchengestühl wird aufgearbeitet
sowie die gesamte Inneneinrichtung wie der Altar, das Taufbecken, die
Kanzel und vieles mehr gereinigt.
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