Reurbanisierung
des Areals der Neptun-Werft in Rostock
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| Wasserfront der Neptun-Werft
in Rostock |
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Auftraggeber:
HRI
Hamburg - Rostocker Investitionsgesellschaft mbH
&
Co. KG
Bauvolumen:
keine Angabe
Leistungsumfang:
Lph §§ 37, 40, 42 HOAI;
Facility Management, Immobilienvermarktung
Planungszeitraum:
ab 1999
Zusammenarbeit:
keine
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Mit Beendigung des Schiffbaus und des Schiffsreparaturbetriebes
auf der ehemaligen Neptun-Werft in Rostock und der fortgeschrittenen
Räumung stillgelegter Produktionsstätten war der Weg für
die Entwicklung eines wieder verfügbaren Stadtraumes eröffnet.
Die mögliche Reurbanisierung und Aufwertung des Gebietes erfuhr
und erfährt – nicht zuletzt wegen der damit verbundenen
sozialen Aspekte – breites Interesse.
Das vormalige Werftgelände erstreckt sich über nahezu 30
Hektar am linken Warnowufer, die Länge der Wasserfront beträgt
fast 1,5 Kilometer. Das Areal wird ähnlich dem der Öffentlichkeit
wieder zugänglichen Rostocker Stadthafen eine gesamtstädtische
Bedeutung erlangen.
Der Auftraggeber hat die attraktive, der Stadt zugewandte und verkehrlich
gut erschlossene Hälfte des Werftareals erworben und eine Verwertungsleitlinie
vorgegeben, die auf die Wandlung des brachliegenden Industriegebietes
zu einem Mischgebiet mit ufernaher Wohnbebauung gerichtet ist.
Zur Umsetzung wurden von Sellhorn städtebauliche und teilweise
landschaftsplanerische Leistungen aller Phasen nach HOAI erbracht und
die Verwaltung der Immobilie (Facility Management) übernommen.
Das vorgesehene Nutzungskonzept fand zunächst Niederschlag in
einem Städtebaulichen Rahmenplan und wurde im Weiteren ständig
den aktuellen Bedarfen angepasst. Dazu wurde das System der Verkehrserschließung
neu gefasst, der Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden und weiterer,
für eine Umnutzung geeigneter Gebäude sichergestellt, Vorbereitungen
für eine Revitalisierung und neue Nutzungen des Areals erbracht
sowie die Kaimauersanierung planerisch vorbereitet.
Ü
ber den Rahmen der HOAI hinaus wurde die Identifikation potentieller
Investoren und deren Betreuung bis zur Umsetzung der jeweiligen Vorhaben
betrieben. Die Bewertung von Gebäuden und Teilflächen waren
eine Voraussetzung für die Vermarktung des Areals. Im Zuge der
fortschreitenden Umnutzung wurde ein Bebauungsplan erforderlich, bei
dessen Aufstellung Sellhorn richtungsgebend mitgewirkt hat.
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