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Speditionsterminal Dradenau , Am Genter Ufer

Speditionsterminal Dradenau, Am Genter Ufer
3D-Animation Gesamtgelände
Generalübernehmer:
Zollenspieker Projekt- GmbH & Co. KG,
Mitglied in der Sellhorn Gruppe

Bauvolumen:
ca. 40.000 m² Hallenfläche
ca. 2.100 m² BGF Bürogebäude

Leistungsumfang:
Projektentwicklung, Generalplanung, Bauoberleitung, Sigeko, Projektsteuerung

Zeitraum:
seit 2002 - fortlaufend

Auf einem Gelände von ca. 10 ha entstehen in Hamburg-Waltershof verteilt auf 3 Hallen ca. 40.000 m² Lagerflächen (Paletten- und Cross-Dock-Lager) sowie ein 3-geschossiges Bürogebäude mit ca. 2.100 m² BGF. Das Speditionsterminal liegt verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A7 und zu den großen Containerterminals des Hamburger Hafens.

Die Halle 1 mit ca. 15.640 m² sowie die Halle 2 mit ca. 23.280 m² Bruttofläche dienen zur Blocklagerung und besitzen eine lichte Hallenhöhe von 7,0 m. Die Einlagerung erfolgt bei beiden Hallen über eine 5,0 m breite, 1,3 m hohe Rampe; die Halle 2 besitzt zusätzlich auf der Rückseite 11 höhengleiche Tore. Die Halle 3 wird als Cross-Dock-Halle ausgebildet. Die lichte Hallenhöhe beträgt 6,0 m. Je Hallenlängsseite sind 28 Tore an einer 2,0 m breiten Rampe vorgesehen. Es sind 20 Stellplätze für Stadtfahrzeuge vorgesehen.

Die Speditionshallen werden als Stahlbauten errichtet, die Hallenkonstruktion ist tief gegründet. Die Hallensohlen sind in Asphalt erstellt und flachgegründet, die Konstruktion ist so ausgebildet, dass sich die Hallensohle nicht an der tiefgegründeten Hallenkonstruktion aufhängen kann. Zur Aufnahme der Lasten aus Stapleranprall erhalten die Fundamente Betonsockel, welche bis 1,2 m über OKFF hochgezogen werden. Des weiteren erhalten die Außenwände auf einer Höhe von 1,2 m Sockelplatten.

Die Hallen sind in ca. 8.000 m² große Brandabschnitte eingeteilt, die Trennung erfolgt durch Brandwände aus Stahlbeton, welche über Dach geführt werden. An der Längsseite der Halle 1 befindet sich ein Technikgebäude mit Abmessungen von ca. 9,0 x 45,0 m, in welchem der Sprinklertank sowie die Hausanschlüsse untergebracht sind. Die Hallen 1 und 2 erhalten einen Deckensprinklerschutz, in Halle 3 wird eine automatische Brandmeldeanlage installiert.

Im östlichen Grundstücksbereich wird ein 3-geschossiges Bürogebäude mit Abmessungen von ca. 12,50 m x 60,00 m errichtet. Im Erdgeschoss sind die Sozialräume für die Mitarbeiter sowie eine Kantine untergebracht. Im 1. und 2. Obergeschoss sind Büros vorhanden. Das Bürogebäude wird auf 17,0 m langen Pfählen tiefgegründet und als Stahlbetonbau errichtet.

Die Betriebsflächen sind gepflastert und in Teilbereichen für Reachstacker-Verkehr verstärkt. Die Entwässerung der Betriebsflächen erfolgt getrennt von der Entwässerung der Dachflächen. Vor Einleitung in die Vorflut wird das Niederschlagswasser der Betriebsflächen über ein Sedimentbecken geleitet. Zur Löschwasserversorgung werden Löschwasserbrunnen angeordnet.

Das Speditionsterminal erhält zur Abfertigung der LKW-Verkehre ein Ingate sowie ein Outgate. Im Bereich des Ingates sind LKW-Aufstellflächen vorgesehen, beide Gates werden mit Schrankenanlagen ausgestattet.

Durch die Sellhorn Gruppe wird die Gesamtmaßnahme als Generalübernehmer betreut; die Leistungen der Generalplanung von der Projektentwicklung bis zur Ausführungsplanung, der Bauoberleitung und der Projektsteuerung werden von der Sellhorn Ingenieurgesellschaft mbH wahrgenommen.

Mit den Bauarbeiten wurde im März 2005 begonnen. Rund 1/3 der Hallenflächen werden Ende August 2005 vorzeitig an den Betreiber übergeben, die Gesamtmaßnahme wird bis Ende des Jahres abgeschlossen.





Sellhorn Ingenieurgesellschaft mbH
Teilfeld 5, 20459 Hamburg, Tel./Fax 040 361201-0/-28
eMail: info@sellhorn-hamburg.de, Internet: http://www.sellhorn-hamburg.de