Startseite | Firmenprofil | Kontakt | Impressum 
deutsch english
  Start > Wasserbau > Sperrwerk Billwerder Bucht Diese Seite drucken Diese Seite zu Favoriten hinzufügen
Hafenplanung, Hafenbau
Hochbau, Industriebau
Infrastruktur
Verkehrsbauwerke
Wasserbau
Umweltschutz
Immobilienwirtschaft
Prämierte Bauwerke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umbau des Sperrwerks Billwerder Bucht in Hamburg

Sperrwerk Billwerder Bucht
Das Sperrwerk vor dem Umbau
Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg, Amt Strom- und Hafenbau

Bauvolumen:
ca. 60 Mio. DM

Leistungsumfang:

Planung, örtliche Bauleitung (Lph 2, 3, 4, 6, §55, §57 (anteilig) HOAI)

Zeitraum:

1996 bis 2003

Zusammenarbeit:

Prof. Dr. Lackner & Partner GmbH
Federführung: Sellhorn

Planungsaufgabe war die Anpassung des Bauwerks an die seit 1990 geltenden Sturmflutwasserstände bzw. die neue Schutzhöhe von NN +8,20 m. Mit der erforderlichen Erhöhung des Sperrwerks wurde gleichzeitig die Nachrüstung einer 2. HWS-Linie durch doppelte Auslegung der Verschlussorgane realisiert.

Das rd. 150 m lange Sperrwerk verfügt über 4 Öffnungen (2x30 m und 2x34 m). Als Verschlussorgane sind durch Kettenantriebe zu betätigende Klapptore installiert.
Im Rahmen der Vorplanung wurden neben den Alternativen:

  • Errichtung einer Schleuse
  • Abriss und kompletter Neubau sowie
  • Reaktivierung der die Bucht umsäumenden Deichlinie

auch Varianten der Verschlusssysteme sowie des Verlaufs der 2. Sperrwerkslinie untersucht. Der Bauherr hat sich für den weitgehenden Erhalt der vorhandenen Bausubstanz und für die Errichtung einer neuen Sperrwerkslinie ebenfalls mit Klapptoren binnenseitig des vorhandenen Bauwerks entschieden. Ferner wurde eine umfangreiche Sanierung der vorhandenen Betonoberflächen des alten Sperrwerks vorgenommen.
Gegenstand von Planung und Realisierung war der Sperrwerksbau mit den Gewerken Ramm-, Nassbagger-, Stahlbeton-, Stahlwasserbauarbeiten sowie Maschinenbau und Elektrotechnik inkl. Steuerungs- und Überwachungsanlagen. Eingeschlossen war darüber hinaus der Neubau des zentralen Betriebsgebäudes am Nordufer, die Herstellung der Deichanschlüsse sowie die Anhebung/Verschiebung der vorhandenen Straßenbrücke mit der Angleichung der Straßen.

Die Inbetriebnahme des neuen Bauwerks erfolgte im Jahr 2002, die der umzubauenden elbseitigen Schutzlinie im Sommer 2003.

Im Rahmen der technischen Federführung war Sellhorn für die Koordination der Planungsleistungen aller beteiligten Fachingenieure und Architekten verantwortlich.




Sellhorn Ingenieurgesellschaft mbH
Teilfeld 5, 20459 Hamburg, Tel./Fax 040 361201-0/-28
eMail: info@sellhorn-hamburg.de, Internet: http://www.sellhorn-hamburg.de