Behebung von Tsunami-Schäden auf Sri Lanka

Behebung von Tsunami-Schäden auf Sri Lanka
Beschädigte Böschung eines Wellenbrechers
Auftraggeber:
Fischereiminister Sri Lanka

Bauvolumen:

15 Mio. €

Leistungsumfang:
Planung, Vergabe, Bauaufsicht

Zeitraum:
März 2005 Sommer 2007

Zusammenarbeit:
NIRAS a/s (Dänemark)
Lanka Hydraulic Institute
(Sri Lanka)

Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft führt in Zusammenarbeit mit NIRAS a/s (Dänemark) und Lanka Hydraulic Institute (Sri Lanka) die Planung, Vergabe sowie Bauüberwachung für umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen zur Stabilisierung der Südwest- und Westküste Sri Lankas durch.

Diese Baumaßnahmen werden bis Mitte 2005 abgeschlossen sein. Ebenso hat dieses Planungsgemeinschaft 2 Fischereihäfen an der Südost- und Südwestküste geplant, die Vergabe dieser Baumaßnahmen soll im Sommer durchgeführt werden.

Der Tsunami hat am Morgen des 26.12.2004 in Sri Lanka weite Küstenabschnitte besonders der Ost- und Südküste verwüstet. Es sind dabei mehr als 31.000 Menschen getötet worden, weitere Tausende werden noch vermisst.

Daneben wurden umfangreiche Schäden an der Infrastruktur, besonders an Straßen- und Bahnbrücken und Wohnhäusern verursacht.

Anfang Januar 2005 hat der Sellhorn Projektleiter die gesamte Küste von Hambatota im Südosten bis Colombo an der Westküste bereist und Schäden an Hafen- und Küstenbauwerken dokumentiert.

Insbesondere sind betriebliche Einrichtungen in Fischereihäfen, wie Eisanlagen, Kühlhäuser und Reparaturanlagen durch die Flut weitgehend zerstört. Wellenbrecher sind vor allem durch überströmendes Wasser auf der Hafenseite in Abschnitten beschädigt. Küstenschutzbauwerke, besonders Strandwälle, wurden ebenso weitgehend zerstört.
In einem Bericht wurden die Schäden zusammengestellt und dokumentiert und notwendige als auch mögliche Instandsetzungsmaßnahmen sowie deren Dringlichkeit identifiziert.

Insgesamt wurden Kosten von ca. 15 Mio. € abgeschätzt, wobei Sofortmaßnahmen vor dem im Frühsommer einsetzenden Südwest-Monsun für ca. 5 Mio. € durchgeführt werden müssen.

Auf der Basis dieses Berichtes hat die Asian Development Bank die Finanzierung der Maßnahmen zugesagt.

Die Planungsgemeinschaft hat die technischen Planungen durchgeführt und Bauverträge im Auftrag des zuständigen Ministeriums ausgehandelt. Die dringlichen Maßnahmen sollen bis Mitte des Jahres realisiert werden, die Sellhorn Ingenieurgesellschaft ist für die Abwicklung dieser Bauverträge verantwortlich.





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