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Verkehrsbauwerke in Hamburg-Eidelstedt

Perspektive des neuen Bahnhofs Eidelstedt-Ost
Auftraggeber:
AKN Eisenbahn AG

Bauvolumen:
ca. 20 Mio. €

Leistungsumfang:
Entwurf, Ausschreibung, Genehmigungsstatik, Ausführungsplanung (Lph 3-6 gem. HOAI § 55 und 64)

Zeitraum:
Juni 2000 bis Januar 2002

Zusammenarbeit:
ICB Hamburg, ICB Berlin sowie Architektur und Stadtplanung, Braunschweig

Die Linie A1 von Hamburg nach Kaltenkirchen der AKN Eisenbahn AG wird auf der 2-gleisig ausgebauten Strecke in Hamburg-Eidelstedt künftig in einem Trogbauwerk fahren. Auch der neue Bahnhof Eidelstedt Zentrum wird in Tieflage erstellt.

Im Verlauf der insgesamt 2,6 km langen Strecke wurden von Sellhorn im Rahmen der Objekt- und Tragwerksplanung insbesonders folgende Bauwerke bearbeitet:

  • 600 m Eisenbahntrog, hergestellt in einer Bohrpfahlbaugrube, überdeckelt durch
    3 Brücken
  • 120 m Bahnhofsbereich als aufgeweiteter Stahlbetontrog mit zwei Zugangsanlagen
  • 3 Straßenbrücken in Stahlbeton mit unterschiedlichen Stützweiten und Breiten bis
    40 m
  • Bahnhofsgroßdach und Fahrgastbrücke über die Bahnhofsanlage
  • Erweiterung einer Stahltrogbrücke als zweigleisige Eisenbahnüberführung einschließlich Verbreiterung der Bohrpfahlwiderlager
  • Absenkung einer EÜ um ca. 2 m und Ausbildung als Fußgängerunterführung
  • zweigleisiges Rahmenbauwerk erstellt im Schutze einer Gleishilfsbrücke
  • Winkelstützwände für bis zu 6 m Geländesprung und einer bereichsweisen Fangedammausbildung
  • ca. 900 m Lärmschutzwände und Lärmschutzwandbrücken mit bis zu 28 m Spannweite.
     Südliche Zugangsanlage

Übergeordnet wurde von Sellhorn auch die architektonische Gestaltung, die Trassierung der Bau- und Endzustände, der Schallschutz, die landschaftspflegerischen Begleitpläne, die Technische Ausrüstung (Elektro, Lüftung, Sanitär), das Brandschutz- und Rettungsschutzkonzept sowie die Baugrundbeurteilung koordiniert.
Die Bauarbeiten für die Ingenieurbauwerke begannen im Sommer 2001 und werden im Frühjahr 2004 abgeschlossen sein. Wichtigste Vorgabe war, während der gesamten Bauzeit den Betrieb der AKN-Linien und den innerörtlichen Verkehr aufrecht zu erhalten. Ebenso musste die Erreichbarkeit der Geschäfte gewährleistet werden. Während der 5 Gleisbauzustände war lediglich eine ca. einwöchige Sperrpause notwendig.




Sellhorn Ingenieurgesellschaft mbH
Teilfeld 5, 20459 Hamburg, Tel./Fax 040 361201-0/-28
eMail: info@sellhorn-hamburg.de, Internet: http://www.sellhorn-hamburg.de