Sanierung
Metallhüttengelände Lübeck-Herrenwyk
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| Luftaufnahme des ehemaligen Metallhüttengeländes |
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Auftraggeber:
Grundstücksgesellschaft Metallhüttengelände
mbH, Lübeck
Bauvolumen:
ca. 13,5 Mio. DM
Leistungsumfang:
Ideenwettbewerb (1. Preis),
Entwurf, Antragsunterlagen für Planfeststellungs-verfahren (Lph 3 und 4, §56 HOAI)
Planungszeitraum:
März 1966 bis Dezember 1998
Zusammenarbeit:
IGH Ingenieurgesellschaft Hannover, Dr. Müller-Kirchenbauer
u. a. |
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Auf dem ca. 82 ha großen Gelände der früheren
Metallhüttenwerke in Lübeck-Travemünde lagern Abfälle
(Schlacken, Gichtgasstäube und -schlämme) der von 1907 bis
1990 betriebenen Produktionsstätten. Die Abfälle wurden auf
dem oberen nichtabgedeckten Grundwasserleiter aufgehaldet oder auch über
die Steilkante am Ufer der Trave abgekippt.
Der Sanierungsplan sieht u. a. das Einkapseln des etwa 1.400 m langen,
am Traveufer gelegenen Teils des Betriebsgeländes vor. Von Sellhorn
wurde demzufolge ein Sicherungskonzept zur Verhinderung weiterer Emissionen
in den Boden, in das Grundwasser und in die Trave entwickelt, wobei
sowohl die ufernahen Abfallhalden als auch das Dichtungssystem sicher
gegen Grundbrüche und Wellenerosion auszubilden waren.
Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft gewann mit ihrem Vorschlag einer
1-Phasen-Schlitzwand und einer wasserseitigen Vorschüttung den
1. Preis des Wettbewerbs und wurde beauftragt, den Entwurf sowie die
Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren gemäß § 31
WHG zu erstellen. Die Rezeptur für ein beständiges Schlitzwandmaterial
wurde unter Berücksichtigung des Bodenmilieus anhand von Eignungsprüfungen
im Labor entwickelt.
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