Referenzen Verkehrsbauwerke

Die Planung von Verkehrsanlagen gehörte von Anfang an zu den typischen Aufgaben der Sellhorn Ingenieurgesellschaft. Heute konzipieren und betreuen wir vor allen Dingen den Bau von Anlagen für Straßen- und Schienenverkehr sowie von Brücken und Tunneln.

> Kunstbauwerke in Hamburg-Eidelstedt
> Höhenfreie Einfädelung der AKN-Linie A1 in den S-Bahnhof Eidelstedt
> Unterführung Waltershofer Damm
> Neubau der Rethebrücke im Hamburger Hafen
> Neue Bahnbrücke Kattwyk
> Überführung Hohe-Schaar-Straße, Hamburg, Zulaufbauwerke zur Retheklappbrücke
> U-Bahnbrücken in Hamburg-Langenhorn

Kunstbauwerke in Hamburg-Eidelstedt

Die Linie A1 der AKN Eisenbahn AG von Hamburg nach Kaltenkirchen wird auf der 2-gleisig ausgebauten Strecke in Hamburg-Eidelstedt künftig in einem Trogbauwerk fahren. Auch der neue Bahnhof Eidelstedt Zentrum wird in Tieflage erstellt. Der bislang von der Bahn zerschnittene Ortskern kann sich nach Fertigstellung der Kreuzungsbauwerke zu einem attraktiven Zentrum entwickeln. In Richtung Hauptbahnhof verläuft die Bahn anschließend über erweiterte und abgesenkte Eisenbahnüberführungen.

Im Rahmen der Generalplanung hat die Sellhorn Ingenieurgesellschaft auch die architektonische Gestaltung, die Trassierung der Bau- und Endzustände, den Schallschutz, die landschaftspflegerischen Begleitpläne, die technische Ausrüstung (Elektro, Lüftung, Sanitär), das Brandschutz- und Rettungsschutzkonzept sowie die Baugrundbeurteilung koordiniert.

 

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Auftraggeber:
AKN Eisenbahn AG

Bauvolumen:
ca. 20 Mio. €

Leistungsumfang:
Entwurf, Ausschreibung, Genehmigungsstatik, Ausführungsplanung (LPH 3 bis 6 gem. HOAI § 55 und 64)

Zeitraum:
Juni 2000 bis Januar 2002

Zusammenarbeit:
mit ICB Hamburg, ICB Berlin sowie Architektur und Stadtplanung, Braunschweig

Höhenfreie Einfädelung der AKN-Linie A1 in den S-Bahnhof Eidelstedt

Die Linie A1 der AKN Eisenbahn AG wird zwischen Hamburg-Eidelstedt und Kaltenkirchen zweigleisig ausgebaut. Die Einfädelung in den S-Bahnhof Eidelstedt erfolgt zukünftig höhenfrei und sorgt für eine wesentliche Entflechtung der Zugverkehre der AKN und der S-Bahn Hamburg.

Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft hat die Generalplanung des Projekts „Höhenfreie Einfädelung“ übertragen bekommen. Wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist der Entwurf der Ingenieurbauwerke unter besonderer Berücksichtigung des laufenden Gleisbetriebs auf den betroffenen Strecken der AKN, der S-Bahn und der DB.

 

 

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Auftraggeber:
AKN Eisenbahn AG

Bauvolumen:
ca. 20 Mio. EUR

Leistungsumfang:
Vorentwurf, Entwurf, Planfeststellungsunterlagen
(LPH 1 bis 7 gem. HOAI § 55 und 64)
Genehmigungsstatik, Ausschreibung, Mitwirkung bei der Vergabe, SiGeKo

Zeitraum:
2002–2006

Zusammenarbeit mit:
ICB Hamburg GmbH

Unterführung Waltershofer Damm

Das Unterführungsbauwerk für 4 Verkehrsspuren ersetzt einen höhengleichen Bahnübergang. Als erprobte Bauweise wurde für die Ausführung des Unterführungsbauwerks ein geschlossener Stahlbetonrahmen mit integrierter Baugrubenwand gewählt. Das Bauwerk ist auf Ortbetonrammpfählen tiefgegründet.

Als Partner der Arbeitsgemeinschaft Unterführung Waltershof war Sellhorn neben den Gewerken Ingenieurtiefbau und Gleisbau auch verantwortlich für die Projektsteuerung im Sinne des Bauherrn,
d. h. für die Beibringung der notwendigen bauseitigen Entscheidungen sowie für die Koordination der Planungsleistungen der beteiligten Fachingenieure und Architekten.

Im Jahre 2001 wurde das Projekt als „Bauwerk des Jahres“ vom AIV ausgezeichnet.

 

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Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg

Bauvolumen:
ca. 25 Mio. DM

Leistungsumfang:
Gesamtplanung, Bauleitung und Projektsteuerung
Lph 14/6/7 gem. HOAI § 55 sowie HOAI §§ 31, 57+64

Zeitraum:
03/1998–02/2001

Zusammenarbeit mit:
Arbeitsgemeinschaft Unterführung Waltershof

Neubau der Rethebrücke im Hamburger Hafen

Die 1934 gebaute Rethe-Hubbrücke ist die Straßen- und Gleisverbindung zwischen den Gebieten Neuhof und Hohe Schaar im Hamburger Hafen und dient dem Anschluss der Hafengebiete in Altenwerder/Moorburg und Harburg an den Mittleren Freihafen sowie der Entlastung der Haupthafenroute über die Köhlbrandbrücke. Das Hafenbahngleis verbindet die Haupthafenbahnhöfe Hamburg Süd und Hohe Schaar.

Die vorhandene Brücke war stark geschädigt, insbesondere auch der maschinenbauliche Antrieb, sodass ein Neubau erforderlich wurde.

Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft hat während der Planungsphase die Projektsteuerung des Gesamtprojekts „Neubau der Rethebrücke“ und die Planungen der Gesamtmaßnahme in Ingenieurgemeinschaft übertragen bekommen. Wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist der Entwurf der Ingenieurbauwerke und der Fahrrinne unter besonderer Berücksichtigung des laufenden Gleis-, Straßen- und Schiffsverkehrs.

 

 

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Auftraggeber:
HPA Hamburg Port Authority

Bauvolumen:
ca. 70 Mio. EUR

Leistungsumfang:
Variantenstudie, Vorplanung, Kostenschätzung, Entwurfsplanung, Ausschreibung, Bauüberwachung

Zeitraum:
2006–lfd.

Zusammenarbeit:
Ingenieurgemeinschaft Rethebrücke und mit
ICB Hamburg GmbH

Neue Bahnbrücke Kattwyk

Die bestehende Kattwykbrücke ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnhubbrücke über die Süderelbe und verbindet die Stadtteile Wilhelmsburg und Moorburg. Die technische und betriebliche Leistungsfähigkeit dieser beweglichen Brücke ist aber nur noch eingeschränkt gegeben, da einerseits die Bahnlasten zu immer häufigeren Reparaturen führen und andererseits der Hafenbahnverkehr stetig steigt.

Um den zukünftigen Aufgaben im Hamburger Hafen gewachsen zu sein, hat die Hamburg Port Authority Ende 2008 mit der Planung eines Ersatzbauwerkes für den Eisenbahnverkehr begonnen. Die bestehende Kattwykbrücke soll für den Straßenverkehr erhalten bleiben.

 

 

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Auftraggeber:
HPA Hamburg Port Authority

Bauvolumen:
vertraulich

Leistungsumfang:
Objektplanung Unterbauten, Gewässerausbau, HWS, Düker,  
Richtfeuer
Lph 1–4 gem. HOAI § 55
 
Tragwerksplanung
Lph 1–3 gem. HOAI § 64

Zeitraum:
2009–2011 (Lph 1–4)
Fortsetzung der Planung: 
ab Sept. 2011 (Lph 5–7)

Zusammenarbeit:
Ingenieurgemeinschaft
LAP-Sellhorn-Vössing

Überführung Hohe-Schaar-Straße, Hamburg, Zulaufbauwerke zur Retheklappbrücke

Die Straßenüberführung mit den zugehörigen Stützwänden und Straßenbaumaßnahmen (Hohe-Schaar-Straße und Blumensand) bildet eine Teilbaumaßnahme des Projektes „Neubau der Rethe­brücke“ im Hamburger Hafen. Die neue Rethebrücke soll die bisherige Rethe-Hubbrücke ersetzen. Diese Infra­strukturmaßnahme gewährleistet eine höhenfreie Lösung des querenden Straßen- und Hafenbahnverkehrs. Zentraler Punkt der Entflechtung ist die Straßenüberführung über die geplanten elektrifizierten Gleisanlagen der Hafenbahn. Der Überbau der Straße wird als Stahl-Verbund-Querschnitt mit Halbfertigteilen und Ortbetonergänzung ausgeführt.

Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft bearbeitete in der Entwurfs- und Ausschreibungsphase die Objekt- und Tragwerksplanung für die gesamte Teilbaumaßnahme und übernahm die Projektsteuerung des Gesamtbauvorhabens „Neubau der Rethebrücke“.
 

 

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Auftraggeber:
HPA Hamburg Port Authority

Bauvolumen:
ca. 7,5 Mio. EUR

Leistungsumfang:
Vorentwurf, Entwurf, Ausschreibung, Plangenehmigung
Lph 1–7 gem. HOAI § 55
Lph 1–3 gem. HOAI § 64
örtliche Bauüberwachung,
Projektsteuerung in der Planungsphase

Zeitraum:
2006–2012

Zusammenarbeit mit:
Ingenieurgemeinschaft Rethebrücke

U-Bahn-Brücken in Hamburg Langenhorn

Seit 1921 betreibt die Hamburger Hochbahn AG die Strecke der U-Bahn-Linie 1. Im Bereich des Bahnhofs Langenhorn-Nord verlaufen die Gleise oberirdisch auf einem Damm und queren auf Stahlbrücken eine Vielzahl Straßen. Brückeninspektionen im betroffenen Streckenabschnitt ergaben, dass der bauliche Zustand dreier Bauwerke Instandsetzungen, Erneuerungen und Sanierungen notwendig macht.

Die vorhandenen Stahlüberbauten sollten durch neue ersetzt werden – wieder als Einfeldsysteme. Bei den Widerlagern stellte sich heraus, dass sie nach statischen und konstruktiven Verstärkungen erhalten werden können. Die Überbauten wurden als geschweißte Vollwandträger-Trogbrücke konzipiert und bestehen aus zwei Hauptträgern: der Querrippenfahrbahn und den beidseitig auf der Außenseite der Hauptträger angeordneten Dienstgehwegen. Der Überbau besitzt ein Längsgefälle von 1,5 %. Die Fahrbahn wurde ohne Quergefälle ausgeführt.

Sellhorn übernahm in diesem Projekt zusammen mit einem weiteren Ingenieurbüro die Entwurfs- und Ausführungsplanung und erarbeitete die Ausschreibungsunterlagen. Eine besondere Herausforderung aus genehmigungstechnischer Sicht bestand darin, eine Unterlage für den Antrag auf Plangenehmigung zu erstellen (Verzicht auf Planfeststellung).
 

 

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Auftraggeber:
Hamburger Hochbahn AG

Bauvolumen:
ca. 3 Mio. EUR

Leistungsumfang:
Vorplanung, Entwurf, Ausschreibung, Statik, Ausführungsplanung (Lph 2-6 § 40 und 48 HOAI), Plangenehmigung

Zeitraum:
Mai 2011 – September 2013

Zusammenarbeit mit:
Leonhardt, Andrä und Partner