Referenzen Wasserbau und Küstenschutz

In den Fachbereichen Wasserbau und Küstenschutz sowie für Binnenwasserstraßen, Schifffahrtsschleusen und Hochwasserschutzanlagen sind wir schon seit Jahrzehnten erfolgreich im
In- und Ausland tätig.

> Bau- und Anpassungsmaßnahmen des Polder Steinwerder West
> Ertüchtigung und Neubau von Kaimauern der Norddeutschen Affinerie AG
> Seeschlösschenbrücke Timmendorfer Strand
> Neubau der Hochwasserschutzwand St. Pauli Landungsbrücken Mitte
> Anleger für Kohleumschlag, Iskenderun, Türkei
> Ertüchtigung Kaimauer Kirchenpauerkai, HafenCity, Hamburg

Bau- und Anpassungsmaßnahmen des Polder Steinwerder West

Die Bau- und Anpassungsmaßnahme ist Bestandteil des „Förderprogramms Privater Hochwasserschutz (Bauprogramm HWS)“ der Freien und Hansestadt Hamburg. Gefördert werden sollen die Beseitigung von Defiziten bei bestehenden Poldern, deren Errichtung in den Jahren nach 1976 bereits gefördert wurde, sowie Schutzmaßnahmen bei bestehenden betrieblichen Anlagen und bestehenden Gebäuden, die bisher über keinen Hochwasserschutz verfügen.

Aufgrund der Lage und der konstruktiven Ausbildung weist die bestehende ca. 3,8 km lange HWS-Anlage gemessen an den heutigen Planungs- und Bemessungsansätzen Defizite in der Schutzhöhe und in der inneren und äußeren Tragfähigkeit auf.

 

nach oben

Auftraggeber:
Poldergemeinschaft Steinwerder West / Blohm + Voss 

Bauvolumen:
ca. 33,5 Mio. EUR

Leistungsumfang:
Objektplanung
Lph 14 gem. HOAI § 55
Tragwerksplanung
Lph 13 gem. HOAI § 64

Zeitraum:
2009–lfd.

Ertüchtigung und Neubau von Kaimauern der Norddeutschen Affinerie AG

Die Norddeutsche Affinerie AG ist der größte Kupferproduzent Europas mit einer jährlichen Produktion von ca. 800.000 t Kupfer und Kupfererzeugnissen. Ihr Sitz liegt auf der Peute im Hamburger Hafen. Im Auftrag der Norddeutsche Affinerie AG wurden mehrere Uferwandabschnitte am Müggenburger Kanal, am Peuter Kanal und am Hovekanal unter Zugrundelegung der aktuell gültigen Sunklastfälle auf ihre Standsicherheit überprüft.

In einem ersten Planungsschritt wurden für die Uferwände unterschiedliche Varianten der Ertüchtigung untersucht (zusätzliche Ankerlagen mit und ohne Sohlsteife, Vorschüttung u. Ä.) und einem Neubau gegenübergestellt.

 

nach oben

Auftraggeber:
Norddeutsche Affinerie AG, Hamburg

Bauvolumen:
ca. 5,5 Mio. EUR

Leistungsumfang:
Vorentwurf, Entwurf, Ausschreibung

Zeitraum:
2007–2008

Seeschlösschenbrücke Timmendorfer Strand

Die Gemeinde Timmendorfer Strand beabsichtigt im Zuge der Gesamtentwicklung ihres Küstenstreifens die bestehende Seeschlösschenbrücke durch einen Neubau von ca. 150 m Länge an gleicher Stelle zu ersetzen. Auf der Plattform der Seebrücke soll durch einen privaten Investor ein Teehaus im asiatischen Stil errichtet werden. Die Bäderschifffahrt wird dann durch einen separaten Anleger eingebunden.

Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft erhielt den Auftrag zur Planung der Seebrücke nach erfolgreicher Teilnahme an einem Auslobungsverfahren mit einem Testentwurf.

 

nach oben

Auftraggeber:
Gemeinde Timmendorfer Strand

Bauvolumen:
ca. 1,5 Mio. EUR

Leistungsumfang:
Vorentwurf, Entwurf, Ausschreibung

Zeitraum:
2010–2011

Neubau der Hochwasserschutzwand St. Pauli Landungsbrücken Mitte

Die Baumaßnahme war Bestandteil des Bauprogramms Hochwasserschutz der Freien und Hansestadt Hamburg. Dieses sah vor, die Hochwasserschutzanlagen bis 2009 an die aktuellen Bemessungswasserstände anzupassen. Im Bereich des unter Denkmalschutz stehenden fast 100 Jahre alten Landungsbrückengebäudes wurde auf ca. 230 m Länge wasserseitig der vorhandenen Spundwand und der abzubrechenden Vorsetze eine kombinierte Rohrpfahlwand eingebracht.

Die ausgeführte Lösung stellt das Ergebnis umfangreicher Abstimmungen dar. Unterschiedlichste Anforderungen wie die des Hochwasserschutzes, der Zugangsmöglichkeiten für die Pontons, der Stadtgestaltung, des Denkmalschutzes und der Betreiber des Landungsbrückengebäudes sowie der Barkassenbetriebe waren zu berücksichtigen.

 

nach oben

Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg

Bauvolumen:
ca. 13,2 Mio. EUR

Leistungsumfang:
Gesamtplanung inkl. Bauwerksprüfungen
Lph 1–7 gem. HOAI § 55
Lph 1–4/6/7 gem. HOAI § 64

Zeitraum:
2001–2009

Zusammenarbeit:
Architekturbüro
Dipl.-Ing. Lehmann
Maierform Maritime
Technology GmbH

Anleger für Kohleumschlag, Iskenderun, Türkei

Die Reederei E. Oldendorff, Lübeck, führt für ein neu errichtetes Kohlekraftwerk das Transshipment für den Kohleumschlag durch. Die Bulk Carrier (Cape Size) ankern an Bojen einige Kilometer offshore. Das Massengut wird dort auf speziell für den Verwendungszweck gebaute Bargen umgeladen und zum neuen Anleger transportiert. Hintergrund für das Transshipment ist die relativ flach abfallende Küstenlinie mit geringen Wassertiefen.

Im Rahmen einer Feasibility-Studie wurde ermittelt, dass diese Lösung wesentlich wirtschaftlicher ist als die Errichtung einer mehrere Kilometer langen Zugangsbrücke mit Entladepier in tiefem Wasser. Dieses innovative Umschlagkonzept hat sich inzwischen im Betrieb bewährt und ist auch bei anderen vergleichbaren Projekten realisiert worden.

 

nach oben

Auftraggeber:
E. Oldendorff, Lübeck

Bauvolumen:
ca. 20 Mio. USD

Leistungsumfang:
Grundlagenermittlung, Tragfähigkeitsuntersuchung,
Sanierungskonzept, Planung Wellenbrecher

Zeitraum:
06/2001–05/2003

Ertüchtigung Kaimauer Kirchenpauerkai, HafenCity, Hamburg

Die HafenCity ist ein neuer Stadtteil Hamburgs, der auf ehemaligem Hafenareal entsteht. Die Fläche der HafenCity umfasst 155 ha. Sie liegt zwischen der Speicherstadt, dem Oberhafen und der Norderelbe. Der Masterplan aus dem Jahr 2000 sieht für das neue städtische Quartier eine gemischte Nutzung aus Wohnen, Gewerbe, Freizeit, Einzelhandel und Kultur vor. Insgesamt 1,6 Millionen m² BGF werden errichtet. So sollen 5.500 Wohnungen für 12.000 Einwohner, Dienstleistungsflächen für mehr als 20.000 Arbeitsplätze sowie Gastronomie, Einzelhandel, Freizeiteinrichtungen, Parks und Freiflächen entstehen.

Bei der Baureifmachung des Geländes am Kirchenpauerkai war Sellhorn mit umfangreichen Arbeiten beteiligt. Der bauliche Ist-Zustand der vorhandenen Kaimauern und Ufervorsetzen mit einer Gesamtlänge von rd. 1,3 km wurde erfasst und die Bauwerke auf ihre Standsicherheit sowie Restlebensdauer untersucht. Sellhorn entwickelte umfassende Sanierungskonzepte für die vorhandenen Bauwerke, lieferte die Entwurfs- sowie Tragwerksplanungen für ihre Ertüchtigung und erstellte die notwendigen Ausschreibungsunterlagen. Bei der Umsetzung der Maßnahmen fiel Sellhorn zudem Bauüberwachung und Bauoberleitung zu.

 

nach oben

Auftraggeber:
HafenCity Hamburg GmbH

Bauvolumen:
ca. 6 Mio. EUR

Leistungsumfang:
Bestandsaufnahme und -darstellung, technische Begleitung der Taucheruntersuchungen, Beurteilung der Standsicherheit und Restlebensdauer, Restriktionsanalyse, Erarbeitung von Sanierungsmaßnahmen, Entwurf, Ausschreibung, Bauüberwachung

Zeitraum:
2009–2013