Referenzen Umweltschutz
Umweltverträglichkeitsuntersuchungen, Umweltschutzmaßnahmen, Bodensanierung sowie genaue Kenntnisse über Bagger- und Deponietechnologien gehören ebenso zu unseren Umweltschutz-Kompetenzen wie die Untersuchung von Gebäudesubstanzen und die Erstellung von Asbestkatastern.
> Baggerung Hafen Leer
> Gutachterliche Stellungnahme von Gebäudeschäden
> Behebung von Tsunami-Schäden auf Sri Lanka
> Sanierung Metallhüttengelände, Lübeck-Herrenwyk

Baggerung Hafen Leer

Der Hafen Leer, in dem hauptsächlich Stückgut-, Massengut- und Speiseölumschlag stattfindet, gehört mit ca. 20 hafengebundenen Betrieben zu den wichtigen kommunalen Häfen des Landes Niedersachsen.
Das Projekt war darauf ausgerichtet, die planfestgestellte Wassertiefe von 6 m im Industriehafen
auf einer Länge von ca. 1300 m wiederherzustellen. Die Nassbaggerarbeiten mussten unter laufendem Hafenbetrieb durchgeführt werden. Auf die Minimierung von Beeinträchtigungen der Gewässergüte zum
Schutz vom Fischbesatz wurde dabei besonderer Wert gelegt. Der Betrieb der Ablagerungsfläche lief
über ein umfassendes Monitoringprogramm, mit dem die Einleitung des Überstandswassers aus der Ablagerungsfläche in die Wasserstraße Leda überwacht werden konnte.
Auftraggeber:
Stadtwerke Leer GmbH
Bauvolumen:
ca. 5,25 Mio. EUR
Leistungsumfang:
Objektplanung
Lph 1–7 gem. HOAI § 55
Zeitraum:
06/2002–03/2004
Gutachterliche Stellungnahme von Gebäudeschäden

Da die Bürogebäude in der Falkenstraße 60 und 60a in Lübeck verkauft werden sollten, wurde die Sellhorn Ingenieurgesellschaft beauftragt, die Gebäudesubstanz zu untersuchen sowie ein Asbestkataster zu erstellen. Bei den Gebäuden handelte es sich um einen Altbau aus dem Jahre 1960/1961 und einen Neubau aus dem Jahre 1976/1977 – erstellt als Stahlbetonskelettbauten in Ortbetonbauweise.
Der Altbau bestand aus dem Kellergeschoss, Erdgeschoss, drei Obergeschossen und einem bekriechbaren Dachboden. Zu dem Neubau gehörten das Kellergeschoss, Erdgeschoss, zwei Obergeschosse sowie ein Verbindungsbau aus einem Erdgeschoss und 1. Obergeschoss. Insgesamt handelte es sich um eine Bruttogeschossfläche von ca. 3.800 m².
Auftraggeber:
E.ON Netz GmbH
Regionalzentrum Nord
Bauvolumen:
k. A.
Leistungsumfang:
Gutachterliche Stellungnahme
einer Gebäudesubstanz mit Asbestkataster
Zeitraum:
08/2005–11/2005
Zusammenarbeit mit:
Prof. Dipl.-Ing. Enders,
Dipl.-Ing. Dührkop Ingenieurgesellschaft, Hamburg
Behebung von Tsunami-Schäden auf Sri Lanka

Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft führte in Zusammenarbeit mit NIRAS a/s (Dänemark) und Lanka Hydraulic Institute (Sri Lanka) die Planung, Vergabe sowie Bauüberwachung für umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen zur Stabilisierung der Südwest- und Westküste Sri Lankas durch. Diese Baumaßnahmen sollten bis Mitte 2005 abgeschlossen sein. Ebenso hatte diese Planungsgemeinschaft zwei Fischereihäfen an der Südost- und Südwestküste geplant; die Vergabe dieser Baumaßnahmen sollte im Sommer durchgeführt werden.
Der Tsunami hatte am Morgen des 26.12.2004 in Sri Lanka weite Küstenabschnitte besonders der Ost- und Südküste verwüstet. Anfang Januar 2005 hatte der Sellhorn Projektleiter die gesamte Küste von Hambatota im Südosten bis Colombo an der Westküste bereist und Schäden an Hafen- und Küstenbauwerken dokumentiert. Auf der Basis dieses Berichtes hatte die Asian Development Bank die Finanzierung der Maßnahmen zugesagt. Die Planungsgemeinschaft führte die technischen Planungen durch und handelte Bauverträge im Auftrag des zuständigen Ministeriums aus. Für die Abwicklung dieser Bauverträge war die Sellhorn Ingenieurgesellschaft verantwortlich.
Auftraggeber:
Fischereiminister Sri Lanka
Bauvolumen:
ca. 15 Mio. USD
Leistungsumfang:
Planung, Vergabe, Bauaufsicht
Zeitraum:
03/2005–Sommer 2007
Zusammenarbeit:
NIRAS a/s (Dänemark)
Lanka Hydraulic Institute (Sri Lanka)
Sanierung Metallhüttengelände Lübeck-Herrenwyk

Auf dem ca. 82 ha großen Gelände der früheren Metallhüttenwerke in Lübeck-Travemünde lagerten Abfälle (Schlacken, Gichtgasstäube und -schlämme) der von 1907 bis 1990 betriebenen Produktionsstätten. Die Abfälle wurden auf dem oberen, nicht abgedeckten Grundwasserleiter aufgehaldet oder auch über die Steilkante am Ufer der Trave abgekippt.
Der Sanierungsplan sah u. a. das Einkapseln des etwa 1.400 m langen, am Traveufer gelegenen Teils des Betriebsgeländes vor. Von Sellhorn wurde demzufolge ein Sicherungskonzept zur Verhinderung weiterer Emissionen in den Boden, in das Grundwasser und in die Trave entwickelt, wobei sowohl die ufernahen Abfallhalden als auch das Dichtungssystem sicher gegen Grundbrüche und Wellenerosion auszubilden waren.
Die Sellhorn Ingenieurgesellschaft gewann mit ihrem Vorschlag einer 1-Phasen-Schlitzwand und einer wasserseitigen Vorschüttung den 1. Preis des Wettbewerbs.
Auftraggeber:
Grundstücksgesellschaft Metallhüttengelände mbH, Lübeck
Bauvolumen:
ca. 13,5 Mio. DM
Leistungsumfang:
Ideenwettbewerb (1. Preis),
Entwurf, Antragsunterlagen für Planfeststellungsverfahren
Lph 3+4 gem. HOAI § 56
Zeitraum:
03/1966–12/1998
Zusammenarbeit/Unterauftrag:
IGH Ingenieurgesellschaft Hannover, Dr. Müller-Kirchenbauer u. a.
